Dulapul deschis
Măicuţa mea a fost să moară,
Şi-n ţintirimul depărtat
Au dus-o. Singur către seară,
În odăiţa-i am intrat.
Dulapul sta deschis, şi toate
Erau zvârlite-aşa cum ea
Şi le lăsase-atunci când, poate,
Venise butca să o ia.
Pe scrin deschisă-o cărticică
De rugăciuni şi-un biet crâmpei
De socoteli, cu-o bucăţică
Din ultimul pesmet al ei.
Citii în carte cum o mamă
Pios imploră harul sfânt
Copiii ei să-i aibă-n seamă...
şi inima-mi simţii bătând.
Simţeam, cu umede pleoape,
Durerea-n mine-arzând închis;
Şi-am apăsat, rupând aproape,
La pieptu-mi slovele ce-a scris.
Apoi, cu tulburare-adâncă,
Fârâmiturile le-am strâns,
Să fi ştiut că mor, şi încă
Le-aş fi mâncat - şi-amar am plâns.

Der offene Schrank
Mein liebes Mütterlein war verreist,
Und kehrte nicht heim, und lag in der Grube;
Da war ich allein und recht verwaist,
Und traurig trat ich in ihre Stube.
Ihr Schrank stand offen, ich fand ihn noch heut,
Wie sie abreisend ihn eilig gelassen,
Wie Alles man durcheinander streut,
Wenn vor der Thür die Pferde schon passen.
Ein aufgeschlagnes Gebetbuch lag
Bei mancher Rechnung, von ihr geschrieben;
Von ihrem Frühstück am Scheidetag
War noch ein Stücklein Kuchen geblieben.
Ich las das aufgeschlagne Gebet,
Es war: wie eine Mutter um Segen
Für ihre Kinder zum Himmel fleht;
Mir pochte das Herz in bangen Schlägen.
Ich las ihre Schrift, und ich verbiß
Nicht länger meine gerechten Schmerzen,
Ich las die Zahlen, und ich zerriß
Die Freudenrechnung in meinem Herzen.
Zusammen sucht' ich in den Speiserest,
Das kleinste Krümlein, den letzten Splitter,
Und hätt' es mir auch den Hals gepreßt,
Ich aß vom Kuchen und weinte bitter.